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Technische Anforderungen
für den Einsatz von Matrox RT.X100

RT.X100 SpeicherempfehlungenSpeicherempfehlungen
für Matrox RT.X100

Im Folgenden finden Sie Informationen, die Sie bei der Wahl des richtigen Speichergerätes für die RT.X100 unterstützen sollen. Ferner finden Sie eine Tabelle mit inkompatiblen Festplatten und Controller-Karten.

Wählen Sie eine der folgenden Optionen:

 

Anforderungen an die Datenübertragungsrate
Um die Kompatibilität bei einem Dualstream-Betrieb der Matrox RT.X100 zu gewährleisten, müssen die von Ihnen verwendeten Speichergeräte eine Datenübertragungsrate von mindestens 12 MB/s gewährleisten.

Hinweis In den von Matrox durchgeführten Tests wurde festgestellt, daß 1394-Festplattenlaufwerke nicht in der Lage sind Datenübertragungsraten zu gewährleisten, die für Video-Editing mit der RT.X100 erforderlich sind.

Allgemeine Speicherinformationen
Der Speicher spielt eine wichtige Rolle für die gesamte Performance Ihres Matrox RT.X100-Systems. Bei ungenügendem Speicher für Audio- und Video-Clips arbeitet das System nicht wie gewünscht.

Bestimmte Entscheidungen, z.B. was auf den A/V-Laufwerken gespeichert wird, die Verwendung des NTFS-Dateisystems sowie die Laufwerks-
defragmentierung, haben Auswirkungen auf die Verwendung von EIDE-und SCSI-Speichergeräten mit der Matrox RT.X100.

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Dedizierte Audio/Video- (A/V) und Export-Laufwerke
Um die Matrox RT.X100 einsetzen zu können, müssen Sie Audio-, Video- und Grafikdateien auf einem A/V-Laufwerk speichern, das ausschließlich für diesen Zweck reserviert ist. Wenn Sie Echtzeit-Exporte auf Festplatten durchführen möchten, benötigen Sie außerdem ein zusätzliches Laufwerk für Exporte. Windows greift häufig und aus den verschiedensten Gründen auf das Systemlaufwerk zu. Wenn Sie also Ihre Audio/Video-Dateien auf dem Systemlaufwerk speichern, erhalten Sie eine sehr schlechte Performance.

Die Paging-Datei (Swap-Datei) des virtuellen Speichers Ihres Systems muß auf dem Systemlaufwerk und nicht auf dem A/V-Laufwerk gespeichert werden. Windows speichert diese Datei standardmäßig auf dem Systemlaufwerk. Informationen zur Konfiguration des virtuellen Speichers Ihres Systems finden Sie in der Windows-Dokumentation.

Hinweis Auf den A/V-Laufwerken dürfen nicht mehrere Partitionen erstellt werden. Dies könnte zu einer schlechteren Performance und folglich zu Frame-Verlusten in Ihren Projekten führen. Stellen Sie sicher, daß es nur eine Partition pro A/V-Laufwerk gibt.

 

Planung der Anschlüsse
Die meisten SCSI-Geräte und fast alle neuen EIDE-Speichergeräte erfüllen die Voraussetzungen für den Datendurchsatz, die vom Matrox RT.X100-System vorgegeben werden. Sie dürfen nur zwei EIDE-Geräte für die beiden Controller-Anschlüsse verwenden, die in den meisten PCs vorhanden sind. Wenn Sie die EIDE-Geräte anschließen, müssen Sie das A/V-Laufwerk und das dedizierte Export-Laufwerk an verschiedene Controller anschließen.

In der folgenden Abbildung wird eine typische EIDE-Gerätekonfiguration für ein System dargestellt:

 

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Verwendung des NTFS-Dateisystems
Ihre A/V-Laufwerke müssen für den Einsatz mit Matrox RT.X100 in NTFS formatiert werden, weil NTFS nicht die FAT32-Dateigrößenbeschränkung aufweist. Wenn eine Festplatte mit FAT32 formatiert wird, können die darauf gespeicherten Dateien maximal 4 Gigabyte groß sein. Das entspricht ca. 20 Minuten DV-Video, was eine erhebliche Einschränkung für nicht lineare Editing-Plattformen, wie Ihr Matrox RT.X100-System darstellt.

In NTFS können Sie außerdem einen Striped-Datenträger erstellen, der aus mehreren Festplatten besteht, die als eine Partition formatiert sind. Auf diese Weise können Sie mehrere Laufwerke als ein großes Laufwerk verwenden, d.h. Sie profitieren von mehr Festplattenkapazität und einer verbesserten Festplatten-Performance. NTFS ermöglicht außerdem eine bessere Audio- und Video-Synchronisation als FAT32 bei der Wiedergabe von Clips.

Wenn Windows bereits auf Ihrem Computer installiert ist, können Sie das Format der Laufwerke überprüfen. Klicken Sie im Windows Explorer mit der rechten Maustaste auf einen Laufwerksbuchstaben (z.B. D:), und wählen Sie Eigenschaften. Prüfen Sie unter Allgemein neben Dateisystem das Format Ihres Laufwerks.

Wenn Sie ein Laufwerk in NTFS formatieren möchten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz und wählen Verwalten. Unter Computerverwaltung > Datenspeicher wählen Sie Datenträgerverwaltung. Im Programm Datenträgerverwaltung klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das entsprechende Laufwerk und wählen Format. Geben Sie im daraufhin geöffneten Dialogfeld eine Datenträgerbezeichnung für die erstellte Partition ein. Wählen Sie in der Liste Dateisystem den Eintrag NTFS aus. Behalten Sie für Größe der Zuordnungseinheit den Wert Standard bei. Die Option Komprimierung für Dateien und Ordner aktivieren darf nicht aktiviert werden. Bei der ersten Formatierung des Laufwerks darf auch die Option Formatierung mit QuickFormat durchführen nicht aktiviert werden.

Wichtig Alle Informationen auf dem designierten Laufwerk gehen verloren.

Weitere Informationen zur Formatierung der Speichergeräte mit NTFS finden Sie in der Windows-Dokumentation.

 

Laufwerksdefragmentierung
Sie sollten in jedem Fall sicherstellen, daß der Speicher nicht zu sehr fragmentiert wird. Laufwerke, die zu stark fragmentiert sind, können die Performance des Systems erheblich beeinträchtigen, wodurch wiederum die RT.X100-Funktionalität eingeschränkt wird.

Wichtig Damit der Speicherbetrieb immer optimal läuft, sollten Sie Ihre Festplatten regelmäßig (mindestens einmal monatlich) defragmentieren.

Informationen zur Defragmentierung der Speichergeräte finden Sie in Ihrer Windows-Dokumentation.

 

Inkompatible Speichergeräte für RT.X100
Die Tests von Matrox haben ergeben, daß die folgenden Speichergeräte nicht mit RT.X100 kompatibel sind:

Modell
Gerätetyp
Interface Typ
BIOS Revision
Treiber Revision
Promise FastTrak/33
Controller-Karte
Ultra ATA/33
1.08
1.14
Fujitsu MPG3204AH
Festplatte
Ultra ATA/33
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